Das alljährliche Skat- und Doppelkopf-Turnier des Ev.-luth. Gemeindeverbund Sarstedt ist für viele ein fester Termin im Kalender. Mit dem Schwinden der kleinen Nachbarschaftskneipen gibt es nicht mehr so viele Gelegenheiten, außerhalb von Familie und Freundeskreis dem Kartenspiel mit wechselnden Spielpartnern zu frönen.
Am Freitag, dem 20. Februar fanden sind daher voller Vorfreude 26 Frauen und Männer im Gemeindesaal der St. Nicolai-Kirchengemeinde an der Eulenstraße zusammen. Erstmals meldeten sich diesmal mit zwölf Gemeldeten fast genauso viele Menschen fürs Doppelkopf wie für Skat. Darunter auch alle sechs weiblichen Mitspielerinnen an diesem Abend.
Jeweils drei Mitspieler an zwei Tischen und vier Mitspieler an zwei weiteren Tischen mischten die Skatkarten, beim Doppelkopf ging es mit drei Tischen glatt auf. Die Tischzusammensetzungen wurden ausgelost.
Doch bevor es „ernst“ wurde, wurden die Regeln mitgeteilt. Harry Heimann klärte für die Skat-Kartler „ohne Kontra, mit Ramsch“, fürs Doppelkopf erläuterte Christel Brede für alle noch mal die Regeln.
Dann ging es los. Konzentriertes Kartensortieren, alle mit Ernst bei der Sache. Und während beim Doppelkopf auch – vorwiegend bei den Damen – gelächelt wurde, dominierte bei den Skatherren das Pokerface. Beim Skat lag nach dem ersten Durchgang der Vorjahressieger Manfred Meironke vorn, er wurde am Ende Zweiter. Den ersten Platz belegte Wolfgang Becker, der das beste Ergebnis im zweiten Durchgang erreichte. Beim Doppelkopf gab es zwei erste Plätze: Andreas Wagner und Alexandra Fuchs erreichten nach drei Durchgängen gleich viele Punkte.
Für alle Teilnehmenden gab es Preise, die je nach Punktestand gleich zuerst oder erst unter „ferner liefen“ ausgesucht werden durften. Dosenwurst und frische Eier vom Dammackerhof, Kekse, ein paar Flaschen Gutes und einige dekorative Haushaltstextilien waren ein netter Gewinn, aber für alle sicher nicht der Hauptgrund, teilzunehmen. Ein netter Abend in geselliger Gemeinschaft dürfte den Ausschlag zum Mittun gegeben haben.
Der Erlös aus den Teilnahmebeiträgen des Abends ist für die Finanzierung der Stelle der Diakonin im Gemeindeverbund für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen bestimmt.
/stb