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	<title>Dritte Grundschule &#8211; KLEEBLATT.de</title>
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	<description>NACHRICHTEN AUS DER REGION SARSTEDT</description>
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		<title>Schule im Wandel: Dritte Grundschule in Sarstedt setzt neue Maßstäbe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Justina Philipp]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jul 2026 15:51:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lokales]]></category>
		<category><![CDATA[Sarstedt]]></category>
		<category><![CDATA[Spotlight]]></category>
		<category><![CDATA[Dritte Grundschule]]></category>
		<category><![CDATA[Grundschule Auf der Kassebeerenworth]]></category>
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					<description><![CDATA[Noch bestimmen lose Kabel, offene Deckenelemente und Baugerüste das Bild der dritten Grundschule Auf der Kassebeerenworth. Doch in nur wenigen Wochen, mit Beginn des neuen Schuljahres, sollen hier bereits die ersten Schülerinnen und Schüler einziehen, <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.kleeblatt.cafe/2026/07/06/schule-im-wandel-dritte-grundschule-in-sarstedt-setzt-neue-massstaebe/" title="Schule im Wandel: Dritte Grundschule in Sarstedt setzt neue Maßstäbe">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="western" align="left"><span style="font-family: Arial, serif;">Noch bestimmen lose Kabel, offene Deckenelemente und Baugerüste das Bild der dritten Grundschule Auf der Kassebeerenworth. Doch in nur wenigen Wochen, mit Beginn des neuen Schuljahres, sollen hier bereits die ersten Schülerinnen und Schüler einziehen, um gemeinsam mit ihren Lehrkräften zu lernen und zu wachsen. Gemeinsam mit den am Projekt Involvierten sowie dem künftigen Schulteam warfen Vertretende aus Politik, Bildung und Stadtverwaltung einen Blick in das moderne Schulgebäude. Und diese hatten allerhand über das räumliche und pädagogische Konzept zu sagen. </span></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Arial, serif;">Gut ein Jahr nach dem Richtfest herrscht Auf der Kassebeerenworth noch weitestgehende Baustellenromantik. Wann das Projekt beendet sei? „Das Gebäude: alsbald. Die Schule: hoffentlich nie“, so Bürgermeisterin Heike Brennecke und erläutert, „eine gute Schule entwickelt sich immer weiter.“ Schließlich erschaffe man hier nicht einfach nur Klassenräume, sondern Orte, an denen Kinder ihre Talente entdecken und neue Freundschaften schließen könnten. Hierfür brauche es Menschen, „die mit Leidenschaft Schule gestalten“. </span></p>
<figure id="attachment_22329" aria-describedby="caption-attachment-22329" style="width: 184px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.kleeblatt.de/wp-content/uploads/2026/07/NETZ-06072026-Grundschule-Kassebeerenworth-03-Daniel-Rozynski-scaled-e1783337617411.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-22329" src="https://www.kleeblatt.de/wp-content/uploads/2026/07/NETZ-06072026-Grundschule-Kassebeerenworth-03-Daniel-Rozynski-scaled-e1783337617411-184x300.jpg" alt="" width="184" height="300" srcset="https://www.kleeblatt.cafe/wp-content/uploads/2026/07/NETZ-06072026-Grundschule-Kassebeerenworth-03-Daniel-Rozynski-scaled-e1783337617411-184x300.jpg 184w, https://www.kleeblatt.cafe/wp-content/uploads/2026/07/NETZ-06072026-Grundschule-Kassebeerenworth-03-Daniel-Rozynski-scaled-e1783337617411-630x1024.jpg 630w, https://www.kleeblatt.cafe/wp-content/uploads/2026/07/NETZ-06072026-Grundschule-Kassebeerenworth-03-Daniel-Rozynski-scaled-e1783337617411.jpg 680w" sizes="(max-width: 184px) 100vw, 184px" /></a><figcaption id="caption-attachment-22329" class="wp-caption-text">Wie ein Maßanzug, der dennoch allen passen muss: Mit der Konzipierung des Neubaus habe man sich bemüht, moderne Räumlichkeiten zu schaffen, die flexibel genug seien, um verschiedene pädagogische Konzepte umsetzen zu können, erklärt Daniel Rozynski, Leiter CKRS Architekten Berlin.</figcaption></figure>
<p class="western" align="left">„<span style="font-family: Arial, serif;">Gute Bildung beginnt mit guten Rahmenbedingungen“, konstatiert Uwe Mensching, aktueller Leiter des Regionalen Landesamtes für Schule und Bildung. Mit der dritten Sarstedter Grundschule habe man eine Infrastruktur und ein pädagogisches Konzept geschaffen, die „beispielhaft modern“ seien und die beweisen würden, dass hier „Schule vom Kind aus gedacht“ wurde, so Mensching, der selbst einmal als Leiter einer Grundschule tätig war. Anstatt an starren Strukturen festzuhalten, werde den pädagogischen Mitarbeitenden wie auch den Kindern mehr Raum für Flexibilität gegeben. So werde es an der Kassebeerenworth etwa keine klassischen Hausaufgaben geben, zudem sollen längere Lernzeiten anstelle 45-minütiger Taktung ermöglichen, tiefer in Themen eintauchen zu können. Generell läge ein großer Fokus auf den Schwerpunkten Individualität, Inklusion und Digitalisierung.</span></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Arial, serif;">Dabei sei die Planung zwar von allen Involvierten kompetent mitgetragen worden, lobt Daniel Rozynski, Geschäftsführer CKRS Architekten Berlin, dennoch habe sich diese zunächst als nicht ganz einfach erwiesen. Beim Entwerfen einer neuen Schule sei es grundsätzlich Aufgabe der Architektur, das „pädagogische Verständnis“ des Lehrkollegiums räumlich zu stützen. Doch in diesem Projekt hat es während der Planungsphase noch kein bestehendes Kollegium, das man hätte miteinbeziehen können, gegeben – dies sei doch eher ungewöhnlich.</span></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Arial, serif;">Seitens der Architekten habe man sich daher bemüht, Räume so „offen“ zu konzipieren, d</span><span style="font-family: Arial, serif;">ass sie wie ein Anzug sitzen, der „allen passe</span><span style="font-family: Arial, serif;">n“ müsse. So verfügt das Schulgebäude, das sich auf 6000 qm Fläche erstreckt, unter anderem über flexible Lernlandschaften, sogenannte „Cluster“, die sowohl Möglichkeiten für Gruppenarbeiten bieten als auch Rückzugsorte schaffen. Dabei habe man den Bau „konsequent ökologisch und nachhaltig gedacht“ und überwiegend mit Holz gearbeitet. Auch energetisch sei die Schule weitgehend autark. Der Lohn: Das Schulgebäude wurde mit dem Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG) sowie mit der DGNB-Zertifizierung (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen) in Silber ausgezeichnet.</span></p>
<p class="western" align="left"><strong><span style="color: #00a933;">„<span style="font-family: Arial, serif;">Eine Schule besteht nicht aus Beton und Glas allein, sondern aus Menschen, die sie mitgestalten.“<br />
</span></span><span style="color: #00a933;"><span style="font-family: Arial, serif;">Uwe Mensching, Leiter Regionales Landesamt für Schule und Bildung</span></span></strong></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Arial, serif;">Noch sind jedoch längst nicht alle Arbeiten abgeschlossen. Zwar sollen die Unterrichtsräume bis zum Ende der Sommerferien bezugsfertig sein, doch im restlichen Gebäude wird auch nach dem Einzug der ersten Schülerinnen und Schüler weiter gewerkelt. Landrat Bernd Lynack sieht hier eine wichtige Lektion: „Die Kinder lernen auch, dass solche Prozesse dauern. Auch das gehört zum Leben dazu.“ Dass der Bau einer dritten Grundschule überhaupt nötig wurde, sei auch ein Zeichen dafür, dass die Nachfrage auf das Leben in Sarstedt ungebremst anhielte. Nach langer Planung entstehe hier nun „ein wunderbarer Ort“, an dem Kinder „wichtige Werte“ wie Zusammenhalt und Gemeinschaft vermittelt bekämen. Werte, so Lynack, die in der heutigen Zeit wichtiger denn je seien.</span></p>
<figure id="attachment_22331" aria-describedby="caption-attachment-22331" style="width: 996px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.kleeblatt.de/wp-content/uploads/2026/07/NETZ-06072026-Grundschule-Kassebeerenworth-06-Klassenzimmer-2-scaled.jpg"><img decoding="async" class=" wp-image-22331" src="https://www.kleeblatt.de/wp-content/uploads/2026/07/NETZ-06072026-Grundschule-Kassebeerenworth-06-Klassenzimmer-2-300x139.jpg" alt="" width="996" height="462" srcset="https://www.kleeblatt.cafe/wp-content/uploads/2026/07/NETZ-06072026-Grundschule-Kassebeerenworth-06-Klassenzimmer-2-300x139.jpg 300w, https://www.kleeblatt.cafe/wp-content/uploads/2026/07/NETZ-06072026-Grundschule-Kassebeerenworth-06-Klassenzimmer-2-768x355.jpg 768w" sizes="(max-width: 996px) 100vw, 996px" /></a><figcaption id="caption-attachment-22331" class="wp-caption-text">Warme Holzelemente und hohe Decken lassen die leeren Klassenräume bereits jetzt heimelig, wenngleich noch ein wenig kahl wirken. Nach den Sommerferien werden hier die ersten Kinder der Klassenstufen 1 und 2 gemeinsam lernen.</figcaption></figure>
<p class="western" align="left">„<span style="font-family: Arial, serif;">Wir richten in Gedanken schon alles ein“, freut sich Stefanie Nikolic während der Besichtigung ihrer künftigen Lehrräume, die mit blanken Wänden und verdeckten Böden derzeit noch ein wenig kahl daherkommen. Die Grundschullehrerin, die bis dato an der Grundschule Moritzberg in Hildesheim unterrichtet hat, ist Teil des jungen Schulteams Auf der Kassebeerenworth und wird mit Beginn des neuen Schuljahres eine der neuen Klassen in ihre Obhut nehmen. Eine weitere Lehrkraft stößt aus der Grundschule Ricklingen d</span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, serif;">azu, die restlichen Lehrerinnen und Lehrer wechseln allesamt aus den beiden anderen Sarstedter Grundschulen in den Giebelstieg. Zur Seite steht ihnen dabei auch Kristin Krämer von der Alber-Schweitzer-Schule, die mit einem Etat von zwölf Wochenstunden als Förderlehrerin unterstützt. Den Posten der Schulleiterin übernimmt Inga Diekmann-Grünewald, die bis dato als Lehrkraft an der Kastanienhofschule tätig war.</span></span></p>
<p class="western" align="left"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, serif;">Um ein gemeinsames pädagogisches Konzept auszuarbeiten, habe man sich zuvor mehrfach die Woche getroffen und Anregungen an anderen Schulen geholt, berichtet Stefanie Nikolic. Dabei stand für alle Beteiligten schnell fest, das „offene“ Raumkonzept auch pädagogisch weiterzuführe</span></span><span style="font-family: Arial, serif;">n. So werde es nach dem Einzug in das neue Schulgebäude keine Trennung in Klassenstufe 1 und 2 geben. Vielmehr werden die Kinder in einer sogenannten Eingangsstufe jahrgangsübergreifend unterrichtet, sodass in jeder Klasse sowohl Kinder aus dem ersten wie auch aus dem zweiten Schuljahr gemeinsam lernen. Die Hilfe der älteren Kinder erleichtere den Jüngeren somit den Einstieg in den Schulalltag, während die „Großen“ bereits Erlerntes auf diese Weise noch einmal verfestigen könnten – ein Konzept, dass sich an anderen Grundschulen bereits bewiesen hat. </span></p>
<p class="western" align="left"><span style="font-family: Arial, serif;">Während all jene Kinder, die bereits im Schuljahr 2025/2026 eingeschult werden und nach den Sommerferien in Klassenstufe 2 wechseln, zumindest den Schulalltag bereits kennenlernen durften, hält die Einschulung nach den Sommerferien für die Erstklässlerinnen und Erstklässler eine Menge Neues bereit. Bereits Ende Mai wurde daher ein kleines Kennenlerntreffen in der Kita Kassebeerenworth mit etwa 40 Schulanfängerkindern veranstaltet, im Rahmen dessen sich Kinder und künftige Lehrkräfte vorab ein wenig beschnuppern konnten. Das große Wiedersehen gibt es dann erst wieder zur Einschulung am 15. August. Bis dahin verkünden kleine Stühle, Tische und Regale und womöglich auch schon die ersten bunten Bilder an den Wänden: hier lernen und wachsen die klugen Köpfe von morgen.</span></p>
<p align="left">/jph</p>
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		<title>Enttäuschte Gesichter nach Schulbezirksbeschluss</title>
		<link>https://www.kleeblatt.cafe/2022/05/12/enttaeuschte-gesichter-nach-schulbezirksbeschluss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Justina Philipp]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 May 2022 17:11:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Sarstedt]]></category>
		<category><![CDATA[Spotlight]]></category>
		<category><![CDATA[Dritte Grundschule]]></category>
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		<category><![CDATA[Neueinteilung Schulbezirke]]></category>
		<category><![CDATA[Regenbogenschule]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtelternrat]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtratssitzung]]></category>
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					<description><![CDATA[Lange Gesichter und enttäuschtes Kopfschütteln – Stadtrat beschließt finale Schulbezirke für Sarstedter Grundschulen Die kontrovers diskutierte Neueinteilung der Schulbezirke kam bei der Stadtratssitzung am Dienstag, dem 10.05.22, zu einem knappen Ergebnis. Trotz mehrerer Gegenvorschläge setzte <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.kleeblatt.cafe/2022/05/12/enttaeuschte-gesichter-nach-schulbezirksbeschluss/" title="Enttäuschte Gesichter nach Schulbezirksbeschluss">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: large;"><b>Lange Gesichter und enttäuschtes Kopfschütteln – Stadtrat beschließt finale Schulbezirke für Sarstedter Grundschulen</b></span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">Die kontrovers diskutierte Neueinteilung der Schulbezirke kam bei der Stadtratssitzung am Dienstag, dem 10.05.22, zu einem knappen Ergebnis. Trotz mehrerer Gegenvorschläge setzte sich final der ursprüngliche Entwurf der Stadtverwaltung durch. Gemäß diesem werden die Ortsteile Gödringen, Hotteln und Heisede sowie einige Straßenzüge aus dem Bereich Dehnenberg (Am Dehnenberg, Am Wellbrunnen, Auf der Welle, Friedrich-Ebert-Straße, Hügelstraße, Paul-Lincke-Straße, Richard-Wagner-Straße und Wellweg) der Kastanienhofschule zugeteilt, während die Straße „Am Steinberg“ mit Beginn des kommenden Schuljahres dem Schulbezirk der Regenbogenschule zugeordnet wird. </span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">Bereits kurz nach Veröffentlichung im Frühjahr dieses Jahres stieß der Vorschlag der Stadtverwaltung vielen Eltern sowie Vertretenden der Kommunalpolitik sauer auf. Beim Runden Tisch am 23. März wurde vor allem von Seiten der von der Änderung betroffenen Elternschaft Kritik laut. Mit Unterstützung des KiTa-Stadtelternrats (StER) wurde zeitnah ein Gegenvorschlag ausgearbeitet, der einen Verbleib der Straßenzüge im Bereich Dehnenberg sowie der Ortsteile Gödringen und Hotteln im Gebiet der Regenbogenschule empfahl. Stattdessen solle eine Zusammenlegung des Wohngebiets „Auf dem Klei“ bzw. eine Trennung des Sonnenkamps in Erwägung gezogen werden. Zuletzt wurde dieser Vorschlag auch von den Parteien FDP, Bündnis 90/Die Grünen, CDU sowie Die Unabhängigen unterstützt. Eine Online-Petition hierzu konnte mehr als 400 Unterschriften verzeichnen. </span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">Die vorgeschlagene Trennung des Wohngebiets Sonnenkamp stieß jedoch gerade bei dort ansässigen Familien auf wenig Gegenliebe. Nach Bekanntwerden des Alternativvorschlags des StER wurden seinerseits rund 500 Unterschriften von Anwohnerinnen und Anwohnern gesammelt, die eine Trennung des Sonnenkamps tunlichst vermeiden wollten.<br />
Auch aus den Reihen der AFD wurde ein Gegenvorschlag ausgearbeitet, welcher eine Zuteilung des Ortsteils Heisede sowie des gesamten Wohngebiets „Auf dem Klei“ zur Kastanienhofschule vorsah.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">Die verschiedenen Entwürfe sorgten innerhalb kürzester Zeit für Aufruhr in den Sozialen Medien. StER wie auch Kommunalpolitiker beider Seiten wurden auf unterschiedlichsten Plattformen mit den Meinungen vieler Bürgerinnen und Bürger konfrontiert – und das nicht nur in Form freundlicher Zustimmung. Dass ein Thema solche Wellen schlage, habe er in zwanzig Jahren Kommunalpolitik noch nicht erlebt, so Dirk Warneke (CDU). Und auch Bürgermeisterin Heike Brennecke zeigte sich von manch einer Wortwahl betroffen: „Da war eine Massivität von allen Seiten.“</span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">Nachdem es bei den Sitzungen des Ausschusses für Schulen und Kindertagesstätten zu keinem Ergebnis kam, sollte nun bei der Stadtratssitzung, vor allem mit Hinblick auf die bevorstehenden Einschulungen, endlich eine Lösung gefunden werden.<br />
Im Vorlauf wurde vor allem von Seiten der Opposition scharf gegen die Verwaltung und ihre Entwurfsvorlage geschossen. Grünen-Ratsherr Christof Gebhardt etwa konstatierte bereits zu Beginn, dass es, unabhängig vom Ergebnis, bei dieser Angelegenheit nur Verlierer gäbe – und zwar vorrangig die Kinder und ihre Eltern. Die Unstimmigkeiten und der raue Tonfall in der Diskussion seien „die Konsequenz einer schlechten und kurzsichtigen Bildungs- und Verwaltungspolitik in dieser Stadt“. Bereits mit der Erschließung des Baugebietes Sonnenkamp Ost hätte man eine dort ansässige, dritte Grundschule planen müssen, die die Kinder der östlichen Stadtgebiete zentral zusammengebracht hätte. Generell habe man es seitens der Stadtverwaltung in den letzten Jahren versäumt, Eltern bei wichtigen bildungspolitischen Themen mit einzubeziehen.<br />
Die Beschwichtigungsversuche seitens der Stadtverwaltung, es würde sich bei der Neueinteilung lediglich um eine temporäre Übergangslösung bis zur Fertigstellung der dritten Grundschule in 2025/26 handeln, winkte nicht nur Gebhardt ab. Bei dem seit geraumer Zeit vorherrschenden Mangel an Baukräften und -material sei eine zeitnahe Eröffnung mehr als fraglich. Die stellvertretende FDP-Vorsitzende Heidi Weise forderte, die Änderungen, auch mit Hinblick auf die neue Durchmischung für die dritte Grundschule, so gering wie möglich zu halten. Kinder bräuchten, vor allem nach über zwei Jahren der Pandemie, mehr „Halt, Sicherheit und Wurzeln“. </span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">Die finale Abstimmung, die auf Wunsch einiger Ratsmitglieder als geheime Wahl durchgeführt wurde, fiel dann auch denkbar knapp aus: Mit zwei Stimmen Vorsprung (15 Stimmen für „ja“, 13 für „nein“, keine Enthaltung) wurde dem Entwurf der Stadtverwaltung schlussendlich stattgegeben. Enttäuschte Gesichter gab es vor allem auf Seiten des StER sowie einiger anwesender Eltern, aber auch einiger Ratsmitglieder. Man habe sich hier mehr erhofft, ein besseres Handling des Themas und eine transparentere Kommunikation gewünscht.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">SPD-Ratsherr Markus Brinkmann versuchte bereits vor der Abstimmung trotz allem ein positives Résumé zu ziehen. Die emotional geladene Diskussion zeige sehr anschaulich, dass es nicht immer einfach sei, eine Lösung zu finden, mit der alle Parteien zufrieden seien. Er hoffe auch zukünftig auf eine rege Anteilnahme der Bevölkerung, die bei kommunalpolitischen Themen sonst eher schwach ausfalle. </span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;">Womöglich wird dies früher der Fall sein, als so manch einem lieb ist, wenn mit der Eröffnung der dritten Grundschule am Standort Giebelstieg wieder alle Karten neu gemischt und Kinder und Eltern erneut vor ungewissen Änderungen stehen werden. <strong>/jph</strong></span></span></p>
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