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	<title>Grundwasserverschmutzung &#8211; KLEEBLATT.de</title>
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	<description>NACHRICHTEN AUS DER REGION SARSTEDT</description>
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		<title>Grundwasserverschmutzung durch Kalibergbau</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Justina Philipp]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Nov 2022 08:24:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Gutachten zu den gegenwärtigen Altlasten des Kalibergbaus in Giesen wurde unlängst vorgestellt. Lange war die Verunreinigung des Grundwassers ein Verdacht von ansässigen Umweltverbänden. Diese Vermutung wurde nun durch eine fachliche Bewertung bestätigt. Mit aller <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.kleeblatt.de/2022/11/03/grundwasserverschmutzung-durch-kalibergbau/" title="Grundwasserverschmutzung durch Kalibergbau">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="western"><span style="font-family: Arial, serif;"><span style="font-size: medium;">Ein Gutachten zu den gegenwärtigen Altlasten des Kalibergbaus in Giesen wurde unlängst vorgestellt. Lange war die Verunreinigung des Grundwassers ein Verdacht von ansässigen Umweltverbänden. Diese Vermutung wurde nun durch eine fachliche Bewertung bestätigt. Mit aller Brisanz wurde offenbart, dass die Messwerte eine derart hohe Belastung bis zur Unbrauchbarkeit validieren konnten. Dabei gilt unser Grundwasser der Europäischen Union als besonders schützenswerte Ressource. Ferner werden historische Entwicklungen bewusst ausgelassen, da das Verbesserungsgebot explizite Anwendung allseits findet. Es verdeutlicht somit das Streben nach einer lebenswerten Zukunft und die dafür notwendigen Grundlagen. </span></span></p>
<p class="western">„<span style="font-family: Arial, serif;"><span style="font-size: medium;">Um es in aller Deutlichkeit zu benennen, in Giesen geschieht Unrecht“, führt der Kreisvorsitzende der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) Henry Kucz aus. </span></span></p>
<p class="western"><span style="font-family: Arial, serif;"><span style="font-size: medium;">Zur Erinnerung: Der Kalibergbau hat in der Metropolregion Hannover eine lange Tradition. Im direkten Umland gibt es zahlreiche Bergwerke. Der Schacht </span></span><span style="font-family: Arial, serif;"><span style="font-size: medium;">„</span></span><span style="font-family: Arial, serif;"><span style="font-size: medium;">Siegfried-Giesen</span></span><span style="font-family: Arial, serif;"><span style="font-size: medium;">“</span></span><span style="font-family: Arial, serif;"><span style="font-size: medium;"> wurde 1987 inaktiviert. Seitdem befindet sich das Bergwerk offiziell in Reserve. Zurück blieb die weithin sichtbare Abraumhalde.</span></span></p>
<p class="western"><span style="font-family: Arial, serif;"><span style="font-size: medium;">Trotz der Einstellung wurden die Einleitgenehmigungen in die Innerste</span></span> <span style="font-family: Arial, serif;"><span style="font-size: medium;">von den Behörden über Jahrzehnte ohne Beanstandungen fortgeschrieben. Unberücksichtigt blieben dabei auch die Veränderungen des Vorfluters. Mittlerweile haben sich die Nitrat-Messwerte durch verschiedene Maßnahme zum Positiven erholt. Dies hat zudem positive Auswirkungen auf Trinkwasserschutzgebiete im weiteren Verlauf der Leine, in die die Innerste in Ruthe mündet. Eine direkte Belastung kann an der Einleitstelle validiert werden. Diese sind auf Auswaschungen zurückzuführen und werden zum Teil durch den Entzug von notwendigem Frischwasser minimiert. </span></span></p>
<p class="western"><span style="font-family: Arial, serif;"><span style="font-size: medium;">Die Wiederinbetriebnahme ist eng an die Genehmigung aus dem Jahre 1987 gebunden. Realistisch besteht nur eine geringe Möglichkeit, die Nitrat-Belastungen zu senken. Dabei entsprechen die Vorgaben weder den aktuellen Zuständen noch wurden sie jemals auf die Förderbedingungen, den Stand der Technik oder Verfahrensweisen angepasst.</span></span></p>
<p class="western">„<span style="font-family: Arial, serif;"><span style="font-size: medium;">Hier sehe ich ganz klar ein Fehlverhalten der Aufsichtsbehörden“, führt Henry Kucz und verweist in diesem Zusammenhang auf die unklare Sachlage der Ewigkeitslasten. Er ergänzt: „Insgesamt empfinde ich die Versäumnisse und Betrachtung für die zukünftige Standortentwicklung als besorgniserregend. Dass eine börsennotierte Unternehmung nicht zur monetären Rücklagenbildung verpflichtet wird, entbehrt jedem ökonomischen und dem Gemeinwohl verpflichteten Aspekt“.</span></span></p>
<p class="western"><span style="font-family: Arial, serif;"><span style="font-size: medium;">Der ÖDP-Kreisverband Hildesheim bekennt sich dabei klar zur Nachhaltigkeit und der verantwortungsvollen Wirtschaft. Er fördert den Mittelstand und das ansässige Handwerk gleichermaßen. Hierbei fordert er gleiche Betrachtung wie Auflagen zum Schutz des Menschen und des Lebensraums, denn wo der Lebensraum vernichtet wird, wird die Zukunft unveränderlich zerstört. Der Kreisverband positioniert sich eindeutig gegen die Belastung des Grundwassers.</span></span></p>
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