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	<title>Notunterkunft &#8211; KLEEBLATT.de</title>
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	<description>NACHRICHTEN AUS DER REGION SARSTEDT</description>
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		<title>Weihnachtsparty in der Notunterkunft: Gospel, Geschenke und Grillen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marlene Helmers]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Dec 2015 12:46:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lokales]]></category>
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					<description><![CDATA[Sarstedt (stb). Die Kinder der Notunterkunft an der Helperder Straße haben sich von allen Bewohnern wohl am intensivsten auf das diesjährige Weihnachtsfest vorbereitet, für viele, aber nicht alle das erste in ihrem Leben. In den <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.kleeblatt.de/2015/12/26/weihnachtsparty-in-der-notunterkunft-gospel-geschenke-und-grillen/" title="Weihnachtsparty in der Notunterkunft: Gospel, Geschenke und Grillen">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kleeblatt.de/wp-content/uploads/2015/12/KB25122015CampWeihnachtsfeierWeihnachtsmann.jpg" rel="attachment wp-att-3898"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-3898" src="http://www.kleeblatt.de/wp-content/uploads/2015/12/KB25122015CampWeihnachtsfeierWeihnachtsmann-1024x782.jpg" alt="KB25122015CampWeihnachtsfeierWeihnachtsmann" width="1024" height="782" srcset="https://www.kleeblatt.de/wp-content/uploads/2015/12/KB25122015CampWeihnachtsfeierWeihnachtsmann-1024x782.jpg 1024w, https://www.kleeblatt.de/wp-content/uploads/2015/12/KB25122015CampWeihnachtsfeierWeihnachtsmann-300x229.jpg 300w, https://www.kleeblatt.de/wp-content/uploads/2015/12/KB25122015CampWeihnachtsfeierWeihnachtsmann-768x587.jpg 768w, https://www.kleeblatt.de/wp-content/uploads/2015/12/KB25122015CampWeihnachtsfeierWeihnachtsmann-70x53.jpg 70w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></p>
<p>Sarstedt (stb). Die Kinder der Notunterkunft an der Helperder Straße haben sich von allen Bewohnern wohl am intensivsten auf das diesjährige Weihnachtsfest vorbereitet, für viele, aber nicht alle das erste in ihrem Leben. In den letzten Tagen und Wochen wurde in der Kinderbetreuung des Camps gebastelt und gesungen, ganz wie in deutschen Kindergärten und Schulen auch. Erzieherin Daniela Ahrens hatte mit ihnen unter anderem „Lustig Lustig tralla lalla la“ eingeübt. Ministerpräsident Stephan Weil bekam bei seinem Besuch zwei Tage vor Heilig Abend sozusagen die Generalprobe zu hören. Am Weihnachtstag dann war der Besuch, dem die Kinder das Lied vorsangen, für sie, subjektiv betrachtet, ungleich wichtiger: der Weihnachtsmann kam, und das gleich in zweifacher Ausfertigung. Als kurz nach 12 Uhr die beiden wohlbeleibten, weißbärtigen Männer in rotem Mantel und Mütze in die mit einigen Bäumchen geschmückte Medienhalle des Camps kamen, war das Hallo groß. „Papa Noël“ ist auch bei den syrischen Kindern bekannt. Insbesondere in den weltoffeneren Großstädten des Landes, wie dem nordsyrischen Quamischli, das bis vor ein paar Jahren multikulti, multiethnisch und multikonfessionell war, feierten manche muslimische Syrer mit christlichen Freunden. So auch Ismail Hussein, der in der Heimat vor dem Krieg schon öfters den Weihnachtsmann gab. Als im Camp in Sarstedt nun die Feier organisiert wurde, war Hussein schnell dabei. Mit dem arabisch und kurdisch sprechenden Syrer stand an Heilig Abend nun außerdem ein Farsi sprechender Afghane auf der Bühne und verteilte an jedes Kind persönliche Geschenke. Das war durch ein kleines deutsches Organisationswunder ermöglich worden: Die Kinder – immerhin 120 an der Zahl &#8211; hatten in der Adventszeit in der Kinder-Halle Wunschzettel gemalt und geschrieben. Diese fanden ihren Weg an den Wunschbaum der Investitions- u. Förderbank Niedersachsen – Nbank. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der NBank und der Niedersächsischen Staatskanzlei haben diese Wünsche individuell erfüllt. Liebevoll verpackte Päckchen und Pakete wurden so an die Kinder verteilt, die sie sich nach dem Aufrufen ihres Namens bei den Weihnachtsmännern abholen konnten. Bei den Mädchen waren Barbies stark gefragt, aber auch eine heiß ersehnte Winterjacke, ein Puzzle, eine Fußballerpuppe und ein Plüschpinguin machten Freude. Weitere mit Malutensilien gefüllte 40 Päckchen, die die Peter-Ustinov-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Kunstbedarfhandel Boesner gespendet hatte, wurden zudem an Kinder verteilt, die erst nach der Wunschzettelaktion im Camp angekommen waren. Vor dem Eintreffen der beiden Geschenkebringer hatte bereits der Gospelchor der Maranatha Mission International, einer christlichen Freikirche, die auch in Sarstedt aktiv ist, mit schwungvollem Gesang die Zuhörer in Stimmung gebracht. Viele der Flüchtlinge filmten den abwechslungsreichen Programmpunkt mit ihren Handys, Mitklatschen war ausdrücklich gewünscht. Im Anschluss drängten sich alle an den Grills, die draußen im anfänglichen Sonnenschein aufgestellt worden waren. Das weihnachtliche Barbecue wurde von Beilagen, die die Bewohner aus ihren Herkunftsländern kennen, begleitet. Taboulé, Humus, Fladenbrot und Oliven waren dabei, aber auch norddeutscher Krautsalat. Als Highlight schenkten die Helfer Cola, Apfelsaftschorle und Ayran, ein Erfrischungsgetränk auf Joghurtbasis, aus. Üblicherweise gibt es im Camp nur Wasser und Tee.</p>
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		<title>Ministerpräsident zu Besuch in der Notunterkunft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marlene Helmers]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Dec 2015 17:37:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lokales]]></category>
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					<description><![CDATA[Konkrete Antworten gibt es nicht / Weil bittet um Geduld Sarstedt (stb). Rund 950 Flüchtlinge leben heute in der Notunterkunft an der Helperder Straße in drei großen Hallen. Rund ein Viertel von ihnen wollte am <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.kleeblatt.de/2015/12/23/ministerpraesident-zu-besuch-in-der-notunterkunft/" title="Ministerpräsident zu Besuch in der Notunterkunft">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b><a href="http://www.kleeblatt.de/wp-content/uploads/2015/12/aaaa.jpg" rel="attachment wp-att-3890"><img decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-3890" src="http://www.kleeblatt.de/wp-content/uploads/2015/12/aaaa-1024x683.jpg" alt="aaaa" width="1024" height="683" srcset="https://www.kleeblatt.de/wp-content/uploads/2015/12/aaaa-1024x683.jpg 1024w, https://www.kleeblatt.de/wp-content/uploads/2015/12/aaaa-300x200.jpg 300w, https://www.kleeblatt.de/wp-content/uploads/2015/12/aaaa-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></b></p>
<p><b>Konkrete Antworten gibt es nicht / Weil bittet um Geduld</b></p>
<p><b>Sarstedt (stb).</b> Rund 950 Flüchtlinge leben heute in der Notunterkunft an der Helperder Straße in drei großen Hallen. Rund ein Viertel von ihnen wollte am gestrigen Dienstag, dem 22.12.2015 sehen und hören, was der Niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil ihnen zu sagen und auf ihre Fragen zu antworten hatte.</p>
<p>Nach vielen anderen Einrichtungen hat Weil nun auch erstmals Sarstedt besucht, angeregt durch eine Anfrage Martina Brinkmanns. Die Ehefrau des SPD-Landtagsabgeordneten Markus Brinkmann, die sich ehrenamtlich im Camp engagiert, hatte ihn spontan eingeladen, die Staatskanzlei gab wenig später grünes Licht für einen Termin. Mit dabei auch Landrat Reiner Wegner, Polizeipräsident Uwe Lührig, JUH-Landesvorstand Thomas Mähnert und JUH-Regionalvorstand Thorsten Müller. Einrichtungsleiter Klaus Bruns begrüßte den Gast, der den haupt- und ehrenamtlich arbeitenden Helfern für ihren engagierten Einsatz dankte und die große Hilfsbereitschaft der Bevölkerung lobte.</p>
<p>Thomas Mähnert, Landesvorstand der Johanniter, unterstich die gute Zusammenarbeit mit der Polizei, Feuerwehr und Kommune. Er hob den besonderen Einsatz der Haupt- und Ehrenamtlichen an den kommenden Festtagen hervor, zu einer Zeit, die die meisten anderen Menschen zu Hause bei der Familie verbrächten. Damit würden die Helfer der eigentlichen Botschaft des Festes tatkräftig entsprechen.</p>
<p>Unter Anteilnahme eines Großaufgebots an Medien besichtigte Weil anschließend in der Unterkunft die Ausgabestelle für die Erstausstattung und die Kleiderkammer, wo er mit Helfern sprach. Ein paar Worte wechselte er mit dem Camp-Änderungsschneider Ahmad Katasch, einem ehrenamtlich helfenden Flüchtling, und auch bei Angelika Gebhardt, die dort die Kleidung sortiert und für Ordnung in den Regalen sorgt, blieb er stehen. Diese berichtete von den beiden Seiten des Themas „Flüchtlinge“. Einerseits mache die schiere Menge der Flüchtlinge auch Angst, andererseits lerne man bei der Arbeit fürchterliche Schicksale kennen und bekomme so einen ganz anderen Blick auf die Menschen. Sie habe privat eine schwere Zeit hinter sich und wolle nun anderen helfen, „etwas zurückgeben“. Die Algermissenerin freut sich über die große Spendenfreude der Bevölkerung: „Ich habe schon mein ganzes Dorf ausgezogen“, formulierte sie es scherzhaft und betonte den besonders guten Zusammenhalt der Mitarbeiter und Helfer in der Kleiderkammer und den anderen Bereichen. „Das ist ein ganz eigenes Völkchen.“</p>
<p>Anschließend warf Weil bei seinem weiteren Rundgang einen Blick auf die Sanitätsstation und in eine der Schlafzellen, die für jeweils acht Personen ausgelegt sind. Camp-Leiter Klaus Bruns informierte über die Angebote in den Bereichen Sport, Freizeit und Bildung, seien es TV-Programme in verschiedenen Sprachen in der Medienhalle oder Sprachkurse. In der Kinder-Halle wurde der Ministerpräsident von Leiterin Daniela Ahrens und einer Schar junger Flüchtlinge singend begrüßt. „Lustig lustig tralla lalla la“ scholl es fröhlich durch den großen Raum. Ahrens, die mit der Gitarre begleitete, weiß um die sprachvermittelnde und integrative Wirkung von Musik. Als Mitbringsel hatte Weil kleine Bälle dabei, die reißenden Absatz fanden.</p>
<p>Im Anschluss suchte der Ministerpräsident das Gespräch mit den Bewohnern. Während die Kameraleute draußen warten mussten, äußerten sich die Flüchtlinge, ein Übersetzer und eine Übersetzerin übersetzten ins Deutsche. Viele äußerten ihren Dank an Deutschland, „als die ganze Welt die Türen zu machte, hat Deutschland sie aufgemacht“, so ein Mann, der aber auch wünschte, die Kinder könnten bald zu Schule gehen, dies und Integration sei sehr wichtig, in der Notunterkunft jedoch schwierig. Ein anderer sprach ebenso den Willen zur Integration an: „Ich bin nicht hier um zu essen und zu schlafen, sondern um zu arbeiten und mich zu integrieren.“ Ein Problem seien auch die Kosten für die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs. Und natürlich die Terminvergabe für die Stellung des Asylantrages, die für viele ein monatelanges Warten bedeute. „In sieben Monaten erst“, klagte ein Mann, dessen Familie noch in Syrien ist, er habe keine Hoffnung mehr.</p>
<p>Währenddessen schüttelten umherlaufende kleine Jungs hingebungsvoll die Hände von Weil, seinen Security-Männern, den Pressevertretern und allen möglichen Helfern der Johanniter.</p>
<p>Weils Antworten auf die Aussagen waren von Anteilnahme geprägt. Für die Flüchtlinge, deren Wunsch zu wissen, wie es weitergeht, er nachvollziehen könne, die er aber nur um Geduld bitten könne, „wenigsten in Sicherheit“, ebenso wie für die Kommunen, für die es nicht leicht sei, Unterkünfte zu schaffen. Weil versuchte sichtlich, Verständnis bei den Bewohnern für die außergewöhnliche Lage, in der sich das Land befinde, zu gewinnen. „Deutschland gibt sich große Mühe, aber wie Sie sehen, klappt noch nicht alles.“ Ursache sei die große Zahl der Flüchtlinge. Dennoch täte ihm die Situation leid. Ab Mitte Januar gehe er davon aus, dass die Flüchtlinge nach und nach auf die Orte im Land verteilt würden, wo aber noch Unterkünfte geschaffen werden müssten.</p>
<p>Viele seiner Ausführungen wurden von Applaus begleitet. Auch die, in der er eindringlich betonte, welche Erwartungen an sie gerichtet seien: „Wir haben die Erwartung, dass alle, die zu uns kommen, die Gesetze und Regeln, die hier gelten, strikt beachten“, auch im zwischenmenschlichen Umgang, wie etwa, dass Männer und Frauen gleiche Rechte hätten und man sich mit Respekt begegne.</p>
<p>„Wir wollen versuchen, dass das nächste Jahr für uns alle besser wird“, versprach er seinem Publikum.</p>
<p>Von Medienvertretern auf die Vorfälle in der Unterkunft in den letzten Wochen angesprochen, sagte Weil: „Man muss sehen, was macht das mit den Menschen, die über Wochen so eng zusammenleben müssen mit anderen Menschen. Was hier stattgefunden hat, darf nicht sein, aber gleichzeitig ist es fast nicht vermeidbar unter den gegebenen Umständen.“ Das Camp sein, trotz der oft nicht optimalen Situation, „besser als offene Obdachlosigkeit.“</p>
<p>Der Gesellschaft, den Bürgerinnen und Bürgern sowie den Kommunen stellte er als Note „eine glatte Eins“ aus, „ein tolles Engagement“. Das Land käme in seiner Einschätzung deutlich schlechter weg.</p>
<p>Zurzeit leben rund 950 Einwohner in dem ehemaligen Zentrallager in Sarstedt. Für Heiligabend, den 1. Weihnachtstag sowie den 27. Dezember sind bis zu 500 Neuzugänge angekündigt. Die Maximalkapazität der Einrichtung, inklusive Notschlafplätzen für Durchreisende, liegt bei gut 1700 Personen.</p>
<p>Camp-Leiter Klaus Bruns (rechts) informiert den Niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil in der Sarstedter Notunterkunft.</p>
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		<title>Einsatz an Sarstedter Flüchtlingsunterkunft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[ADMIN]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Dec 2015 12:13:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Sarstedt]]></category>
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					<description><![CDATA[Sarstedt. In der Sarstedter Flüchtlingsunterkunft gab es am Dienstag, 08.12.2015, einen Einsatz der Polizei. Laut Mitteilung der Polizei konnten durch den Einsatz eines größeren Polizeiaufgebotes mögliche Unruhen verhindert werden. In der Spitze waren 41 Polizeibeamte <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.kleeblatt.de/2015/12/09/einsatz-an-sarstedter-fluechtlingsunterkunft/" title="Einsatz an Sarstedter Flüchtlingsunterkunft">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sarstedt.</strong> In der Sarstedter Flüchtlingsunterkunft gab es am Dienstag, 08.12.2015, einen Einsatz der Polizei. Laut Mitteilung der Polizei konnten durch den Einsatz eines größeren<br />
Polizeiaufgebotes mögliche Unruhen verhindert werden. In der Spitze waren 41 Polizeibeamte aus dem Bereich der Hildesheimer Inspektion sowie Beamte der Bereitschaftspolizei der Zentralen Polizeidirektion Hannover und Diensthundeführer der Polizeidirektion Göttingen vor Ort.Die in der Notunterkunft eingesetzte Sicherheitsfirma hatte einen Mitarbeiter aufgefordert, das Gelände zu verlassen. Grund dafür sollen zurückliegende Straftaten innerhalb der Einrichtung sein. Als dieser der Aufforderung nicht nachkam und sich zunächst knapp 100 Flüchtlinge mit ihm solidarisiert hatten und im Zugangsbereich aufhielten, alarmierte der Betreiber die Polizei. Durch vorausgegangene Gespräche zwischen der Leitung der Sarstedter Polizei, dem Betreiber der Unterkunft und dem Security-Unternehmen ging die Anzahl auf 50 Personen zurück. Wie der Einsatzleiter der Sarstedter Polizei, EPHK Rainer Kahr berichtete, drohte die Gesamtlage zwischenzeitlich zu eskalieren. Der Polizei gelang es, die bedrohliche Situation zu entschärfen. Der verwiesene Mitarbeiter verließ gegen 14.35 Uhr das Gelände. Die in der Notunterkunft Wohnenden gingen zurück in ihre Unterkünfte. Die Polizei machte erneut deutlich, dass sie auch weiterhin durch schnelles und konsequentes Einschreiten Straftaten verhindern und keine rechtsfreien Räume zulassen wird. „Wir werden auch zukünftig bei derartigen Einsatzlagen sehr schnell reagieren“, so Uwe Ippensen, Leiter der Polizeiinspektion Hildesheim.</p>
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		<title>Streit droht zu eskalieren / Polizei und Sicherheitsdienst greifen durch</title>
		<link>https://www.kleeblatt.de/2015/12/04/streit-droht-zu-eskalieren-polizei-und-sicherheitsdienst-greifen-durch/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Martin Helmers]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Dec 2015 12:21:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Sarstedt (stb). Bisher war es in der Sarstedter Notunterkunft an der Helperder Straße bis auf einzelne, kleinere Reibereien unter den Flüchtlingen ruhig geblieben. Doch am Mittwoch, den 02.12.2015 kochte vormittags die Stimmung hoch. Um 11.00 <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.kleeblatt.de/2015/12/04/streit-droht-zu-eskalieren-polizei-und-sicherheitsdienst-greifen-durch/" title="Streit droht zu eskalieren / Polizei und Sicherheitsdienst greifen durch">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kleeblatt.de/wp-content/uploads/2015/12/KB30092015EDEKAFlüchtlingeHalleneingang.jpg"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-3765 size-full" src="http://www.kleeblatt.de/wp-content/uploads/2015/12/KB30092015EDEKAFlüchtlingeHalleneingang.jpg" alt="KB30092015EDEKAFlüchtlingeHalleneingang" width="1000" height="667" srcset="https://www.kleeblatt.de/wp-content/uploads/2015/12/KB30092015EDEKAFlüchtlingeHalleneingang.jpg 1000w, https://www.kleeblatt.de/wp-content/uploads/2015/12/KB30092015EDEKAFlüchtlingeHalleneingang-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a> <b>Sarstedt (stb).</b> Bisher war es in der Sarstedter Notunterkunft an der Helperder Straße bis auf einzelne, kleinere Reibereien unter den Flüchtlingen ruhig geblieben. Doch am Mittwoch, den 02.12.2015 kochte vormittags die Stimmung hoch. Um 11.00 Uhr wurde die Polizei informiert.</p>
<p>„Aus noch nicht bekannten Gründen ist es zwischen verschiedenen Gruppen von Flüchtlingen zu einem Streit gekommen, der zu eskalieren drohte. Die vor Ort anwesenden Mitarbeiter eines Sicherheitsunternehmens meldeten der Polizei geschätzte 150 Personen, die sich in einer der Unterkünfte eingefunden hatten. Die Polizei setzte daraufhin 75 Beamte ein, die zeitnah vor Ort waren. Unter den zusammengezogenen Kräften befanden sich Beamte aus den Dienststellen der Polizeiinspektion Hildesheim, der Bereitschaftspolizei Niedersachsen sowie Hundeführer der Polizeidirektion Göttingen“, formuliert die Pressestelle der Polizeidirektion Hildesheim in einer Pressemeldung.</p>
<p>Laut Polizeihauptkommissar Frank Müller, Leiter des Sarstedter Einsatz- und Streifendienstes, sei es am Vormittag zu einem Streit im Bereich der Kantine der Einrichtung gekommen, der sich anschließend in eine der Hallen verlagerte. Dort hätten sich bald zwei größere Gruppen gegenüber gestanden, außer heftigen Wortgefechten seien auch Fäuste geflogen. Durch das schnelle Eingreifen des Sicherheitsdienstes und zweier zufällig vor Ort anwesender Beamter in Zivil seien die Lager jedoch schnell getrennt worden, die weiteren hinzugerufenen Kräfte hätten zur Deeskalation beigetragen. Ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes wurde am Kopf getroffen und leicht verletzt. Eine weitere ärztliche Behandlung war nicht erforderlich.</p>
<p>Mittels der mehrsprachigen Sicherheitskräfte konnten 12 Personen verschiedener Nationalitäten, die an der Auseinandersetzung beteiligt waren, ermittelt werden. Diese wurden von der Polizei vorläufig festgenommen, in Hildesheim erkennungsdienstlich behandelt und anschließend „durch Angehörige der Landesaufnahmebehörde Niedersachsen unter Begleitung von Polizeibeamten in Unterkünfte in Hildesheim, Rosdorf und Hann. Münden verteilt. Gegen die Tatverdächtigen sind gleichzeitig Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzungsdelikten eingeleitet worden“, so weiter die Pressemitteilung der Polizei.</p>
<p>Bereits zur späten Mittagszeit war es wieder ruhig auf dem Gelände.</p>
<p>Polizei, Johanniter und Stadtverwaltung reagierten umgehend auf den Vorfall. Noch am selben Tag wurde um 16.00 Uhr eine Informationsveranstaltung für die Bewohner der Notunterkunft in der Medienhalle des Camps abgehalten. Edzard Schönrock von den Johannitern, Leiter der Unterkunft, Polizeihauptkommissar Frank Müller und Bürgermeisterin Heike Brennecke informierten über die Lage. Müller fand deutliche Worte, die durch Dolmetscher in Farsi und Arabisch übersetzt wurden. Deutschland sei ein Rechtsstaat, in dem alle friedlich zusammenleben sollen und Gewalt nicht geduldet werde, Regeln müssten von allen gleich befolgt werden. Das Brechen der Regeln werde Konsequenzen haben, die sich auch auf das Asylverfahren des Einzelnen auswirken könnten. Viele Äußerungen seien mit Applaus bedacht worden, berichtete Bürgermeisterin Heike Brennecke, die Müller und Schönrock das Wort überließ. „Nach der Informationsveranstaltung ist die Stimmung deutlich gelöster gewesen“, berichtete Maike Müller, Pressereferentin der Johanniter.</p>
<p>Den Rest des Mittwochs und auch den ganzen Donnerstag sei es ruhig geblieben. Der Aufforderung Müllers an die Flüchtlinge, sich vertrauensvoll an die Beamten in der Vor-Ort-Wache zu wenden, um weitere verletzte Personen zu melden oder Aussagen zum Ablauf zu machen, sei niemand nachgekommen, so die Polizei.</p>
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		<title>Die Notunterkunft in Sarstedt wird um weitere 500 Plätze ausgebaut</title>
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		<dc:creator><![CDATA[ADMIN]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Oct 2015 15:48:57 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Notunterkunft Sarstedt]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Johanniter-Unfall-Hilfe wurde heute Mittag (02.10.2015) vom Niedersächsischen Innenministerium beauftragt, die Notunterkunft im ehemaligen Logistikzentrum von Edeka in Sarstedt um 500 auf 1.500 Plätze zu erweitern. Der Druck nimmt in Niedersachsen durch die steigenden Flüchtlingszahlen <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.kleeblatt.de/2015/10/02/die-notunterkunft-in-sarstedt-wird-um-weitere-500-plaetze-ausgebaut/" title="Die Notunterkunft in Sarstedt wird um weitere 500 Plätze ausgebaut">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die Johanniter-Unfall-Hilfe wurde heute Mittag (02.10.2015) vom Niedersächsischen Innenministerium beauftragt, die Notunterkunft im ehemaligen Logistikzentrum von Edeka in Sarstedt um 500 auf 1.500 Plätze zu erweitern. Der Druck nimmt in Niedersachsen durch die steigenden Flüchtlingszahlen weiter zu. Etwa 130 ehrenamtliche Helfer von Feuerwehr, 40 Johanniter sowie einige THW-Kräfte sind aktuell im Einsatz. Hinzu kommen 100 Bundeswehrsoldaten.</p>
<p style="text-align: justify;">Ab sofort sind die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Feuerwehrbereitschaft Northeim und Bundeswehrsoldaten vor Ort. Um die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Sarstedt und Landkreis Hildesheim zu entlasten, wird die Kreisfeuerwehrbereitschaft Landkreis Northeim eingesetzt. Weitere Kräfte werden vorgehalten. Johanniter-Einsatzleiter Marc Küchemann fasst die neuen Aufgaben zusammen: „Zahlreiche Hochregale müssen aus der mittleren, rund 8000 Quadratmeter großen Halle des ehemaligen Logistikzentrums entfernt, die Böden gereinigt und anschließend die Unterteilung der leeren Hallen erfolgen. Die Areale werden weiterhin durch verkleidete Bauzäune geschaffen, um ein wenig Privatsphäre zu ermöglichen. Diese werden mit Feldbetten für jeweils acht Personen bestückt.“</p>
<p style="text-align: justify;">„Ich hätte mir gewünscht, dass die Zahl unserer Flüchtlinge in Sarstedt nicht erhöht wird“, sagt Sarstedts Bürgermeisterin Heike Brennecke, „aber ich weiß auch, dass weitere Flüchtlinge auf dem Weg zu uns sind, weshalb wir diese Aufgabe angehen müssen. Wir werden weiterhin unsere ehrenamtlichen Hilfskräfte motivieren und mobilisieren, damit wir gemeinsam den Menschen helfen können.“</p>
<p style="text-align: justify;">Aufgrund der akuten Situation finden die Arbeiten rund um die Uhr, in jeweils 12-Stunden-Schichten statt, um so schnell wie möglich die zusätzlichen 500 Plätze für Flüchtlinge bereitzustellen. Aktuell befinden sich rund 900 Flüchtlinge in der Notunterkunft Sarstedt. Die letzten 148 Flüchtlinge erreichten Freitagmittag mit vier Bussen die Einrichtung. Die Johanniter-Unfall-Hilfe engagiert sich aktiv in der Flüchtlingshilfe. Zurzeit werden in zehn Notunterkünfte-Einrichtungen in Niedersachsen 4.170 Menschen betreut. Weitere Infos unter <a href="http://www.johanniter.de/nb" target="_blank">www.johanniter.de/nb</a>.</p>
<p>Zusätzliche Infos zum Thema Flucht und Asyl gibt es unter: <a href="http://www.bundesregierung.de/Webs/Breg/DE/Themen/Fluechtlings-Asylpolitik/_node.html" target="_blank">http://www.bundesregierung.de/</a></p>
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		<title>Bürgerversammlung mit zuversichtlichen Verantwortlichen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[ADMIN]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Sep 2015 06:39:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sarstedt]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerversammlung]]></category>
		<category><![CDATA[Flüchtlingsunterkunft]]></category>
		<category><![CDATA[Notunterkunft]]></category>
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					<description><![CDATA[Sarstedt (stb). Über 300 Bürgerinnen und Bürger waren am Freitagabend des 25.09.2015 in den Stadtsaal gekommen, um sich von den verantwortlichen Stellen informieren zu lassen über den Stand der Dinge bezüglich der Notunterkunft für Flüchtlinge <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.kleeblatt.de/2015/09/27/buergerversammlung-mit-zuversichtlichen-verantwortlichen/" title="Bürgerversammlung mit zuversichtlichen Verantwortlichen">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Sarstedt (stb). Über 300 Bürgerinnen und Bürger waren am Freitagabend des 25.09.2015 in den Stadtsaal gekommen, um sich von den verantwortlichen Stellen informieren zu lassen über den Stand der Dinge bezüglich der Notunterkunft für Flüchtlinge auf dem Gelände des ehemaligen Edeka-Logistikzentrums an der Helperder Straße. Auf der Bühne standen Rede und Antwort Dr. Alexander Götz vom Niedersächsischen Innenministerium, Helfried Basse, vom Dezernat für Sicherheit und Ordnung im Landkreis, Stadtbrandmeister Rüdiger Schulz, Thorsten Renken und Oliver Bruse von den Johannitern sowie Bürgermeisterin Heike Brennecke.<br />
Diese stimmte die Versammelten mit emotionalen Worten auf die Lage der Flüchtling ein, betonte, wohl niemand würde sein Zuhause, die Heimat, verlassen und die Gefahren der Flucht in Kauf nehmen, wenn ihn nicht Schreckliches dazu drängen würde.<br />
Brennecke möchte, so das erklärte Ziel, die Sarstedter mit ins Boot holen bei der Ausgestaltung und Bewältigung der akuten Situation. Und sie weist all jene in die Schranken, die allzu pessimistisch in den Sozialen Netzwerken diskutieren. „Wir schaffen das. Aber jeder kann und muss mithelfen. Und wenn es nur ist, dass er bei facebook nicht so negativ postet.“<br />
Dr. Alexander Götz betonte, da Niedersachsen zurzeit täglich rund 700 bis 800 Menschen neu unterbringen müsse, wären die Erstaufnahmelager überfüllt, deshalb würden nun überall Standorte für Notunterkünfte als erste Zwischenlösung für die Ankommenden gesucht. Sarstedt sei so ein Standort, keine Endstation für die Flüchtlinge. Rund 1000 würde das land in Sarstedt einplanen, letztendlich sei es jedoch eine Entscheidung der Johanniter, wie viele Menschen im ehemaligen Edeka-Lager unterkommen könnte. „Wir bringen da jetzt nicht 1000 unter, wenn da nicht 1000 reinpassen“, so Dr. Alexander Götz.<br />
Helfried Basse berichtete, der Landkreis habe für die Menschen, die dem Landkreis zur weiteren Verteilung zugewiesen würden, nachdem sie offiziell registriert seien, bis weit in das Jahr 2016 hinein genügend Wohnraum. Die nun entstehende Notunterkunft in Sarstedt sei jedoch eine Einrichtung des Landes, eine von zurzeit 22 Notunterkünften im Land.<br />
Helfried Basse und Heike Brennecke versicherten den Bürgerinnen und Bürgern ihr Zuversicht, dass auch die aktuelle Situation ruhig und geordnet beherrscht werden würde. Dazu trügen auch die uneingeschränkte Bereitschaft der Hilfsorganisationen wie Feuerwehr und THW ihren Teil bei.<br />
Es sei zudem große Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung festzustellen, so Dr. Alexander Götz, der aber auch für die Fragen und Bedenken der Bevölkerung Verständnis zeigte. Jedoch: „Manche Situation macht unpopuläre Entscheidungen notwendig!“<br />
Auf die Sicherheitslage angesprochen, versprach EPHK Rainer Kahr vom Polizeikommissariat Sarstedt, „innerhalb der Unterkunft mit Fingerspitzengefühl, außerhalb der Unterkunft aber mit Konsequenz“ vorzugehen. „Wir werden keine Lücken im System zulassen.“<br />
Eine wichtige Frage aus dem Publikum betraf die Möglichkeit für Bürgerinnen und Bürger zu helfen. Dazu hat die Stadt Sarstedt auf ihrer Internetseite <a href="http://www.sarstedt.de" target="_blank">www.sarstedt.de</a> ein Formular hinterlegt, das besondere Fähigkeiten, aber auch Einsatzmöglichkeiten für die Menschen abfragt. Denn den Verantwortlichen ist daran gelegen, die Hilfe sinnvoll zu kanalisieren. Dringend werden Helferinnen und Helfer mit Fremdsprachenkenntnissen gesucht, aber auch solche, die sich einen Einsatz in der Kleiderkammer, der Essensausgabe oder der Betreuung von Kindern vorstellen können. Dieses Formular verteilte Stadtmitarbeiterin Claudia Wallbaum auch nach der Veranstaltung und fand interessierte Abnehmer.<br />
Zudem richtet die Stadt eine Helfer-Nummer ein. Unter T. 05066-80561 werden allgemeine Anfragen bearbeitet, unter T. 80562 werden Hilfsangebote aufgenommen.</p>
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		<title>Edeka-Logistikzentrum wird Notunterkunft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[ADMIN]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Sep 2015 10:28:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sarstedt]]></category>
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		<category><![CDATA[Bürgerversammlung]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit Wochen sind sie auf dem Weg. Nach Europa, nach Deutschland: Flüchtlinge, viele aus Syrien. Hunderttausende. Bisher ist nur ein Bruchteil von ihnen in Sarstedt angekommen. Doch dass es mehr werden, war abzusehen. Seit diesem <a class="mh-excerpt-more" href="https://www.kleeblatt.de/2015/09/24/edeka-logistikzentrum-wird-notunterkunft/" title="Edeka-Logistikzentrum wird Notunterkunft">[...]</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Seit Wochen sind sie auf dem Weg. Nach Europa, nach Deutschland: Flüchtlinge, viele aus Syrien. Hunderttausende. Bisher ist nur ein Bruchteil von ihnen in Sarstedt angekommen. Doch dass es mehr werden, war abzusehen. Seit diesem Donnerstag ist es Gewissheit. Im leerstehenden EDEKA-Logistikzentrum im Gewerbegebiet Helperder Straße soll Platz geschaffen werden für Hunderte. Das Land Niedersachsen plant, in der Immobile, die bereits seit Oktober 2014 nicht mehr von EDEKA als Lager genutzt wird, eine Notunterkunft für mehrere hundert Flüchtlinge einzurichten. Sie sollen von dort weiterverteilt werden. Bereits in der nächsten Woche kommen möglicherweise die ersten. Bis dahin arbeiten Land, Stadt und Organisationen unter Hochdruck an den Vorbereitungen. Die Johanniter werden dabei federführend bei der Organisation, aber auch Durchführung sein. Bürgermeisterin Heike Brennecke informierte am heutigen Donnerstag auf einer Pressekonferenz über die Lage.</strong></p>
<p>Die Bürgermeisterin lädt für den morgigen Freitag, 25.09.2015, um 17.30 Uhr alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einer öffentlichen Bürgerversammlung in den Stadtsaal am Wellweg. Dann soll Zeit sein für Informationen, Fragen und Antworten.</p>
<p>Das KLEEBLATT hat einige Fragen schon mal zusammengestellt, die in der Pressekonferenz beantwortet wurden:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3318" src="http://www.kleeblatt.de/wp-content/uploads/2015/09/KB30092015EDEKAFlüchtlinge1016.jpg" alt="KB30092015EDEKAFlüchtlinge1016" width="800" height="533" /></p>
<p><strong>Warum das EDEKA-Lager?</strong><br />
Dr. Alexander Götz, Referatsleiter im Innenministerium und zuständig für die Koordination aller Belange, die Flüchtlinge betreffen: „Grundsätzlich suchen wir immer zuerst Liegenschaften das Landes wie zum Beispiel Kasernen, dann andere. Wir wurden auf die leerstehende Immobilie hingewiesen. In solch einem Fall prüfen wir die Gegebenheiten auf Verfügbarkeit und Fläche.“<br />
Helfried Basse vom Dezernat für Sicherheit, Ordnung und Umwelt im Landkreis Hildesheim: „Das Gelände ist überschaubar. Die große zentrale Halle steht aus baurechtlichen Gründen zwar nicht zur Verfügung, aber die anderen drei Hallen und die dazugehörigen Räume sind gut. Alles ist besser, als Menschen in Zelten unterzubringen.“<br />
Bürgermeisterin Heike Brennecke: „Wir haben uns Mittwochvormittag bei einem Ortstermin alles angeschaut. Es gibt Sozialräume, große Flächen, gute Gestaltungsmöglichkeiten und ein tolles Außengelände. Und auch für die Mitarbeiter sind Räume vorhanden.“</p>
<p><strong>Wie sieht der Vertrag aus?</strong><br />
Dr. Alexander Götz: „Es ist natürlich ein Mietvertrag. Solche Notunterkünfte sind nicht auf Langfristigkeit angelegt.“</p>
<p><strong>Wie lange sollen die Flüchtlinge denn bleiben?</strong><br />
Dr. Alexander Götz: „Angestrebt ist eine Verweildauer für jeden Flüchtling von nicht mehr als ein paar Wochen, spätestens wenn die Asylverfahren abgeschlossen sind. Wir wollen, dass die Menschen, die kommen, erstklassig integriert werden. Aber das klappt natürlich nicht in Notunterkünften, sondern anschließend erst in den Kreisen und Gemeinden, wo die anerkannten Asylbewerber bleiben.“</p>
<p><strong>Wann geht es los?</strong><br />
Dr. Alexander Götz: „Sobald der Vertrag unterschrieben ist, gibt es für die Johanniter den Startschuss zur Vorbereitung der Immobilie.“<br />
Thorsten Renken, Dienststellenleiter des Johanniter-Ortsverbandes Hildesheim: „Wir begrüßen immer einen Start am Freitag, dann haben unsere ehrenamtlichen Mitglieder und Helfer das Wochenende Zeit, anzupacken.“<br />
Stadtbrandmeister Rüdiger Schulz, Freiwillige Feuerwehr Sarstedt: „Auch für die Feuerwehr ist das Wochenende ideal. An diesem Standort müssen möglicherweise auch erst Hochregallager versetzt oder ausgeräumt werden. Das braucht Zeit.“<br />
Helfried Basse: „Wir gehen davon aus, dass die 3 Hallen nach und nach fertiggestellt und genutzt werden können. So wie auch die Flüchtlinge nicht alle auf einmal kommen.“</p>
<p><strong>Was wird hier passieren?</strong><br />
Thorsten Renken: „Die Menschen werden hier registriert, sie bekommen eine Identifizierungskarte für die Unterkunft, einen ärztlichen Grundcheck. Später wird es auch sicher Angebote für die Flüchtlinge geben. Das ist abhängig davon, was für Menschen kommen, ob vor allem Familien mit Kindern oder alleinstehende Männer. Wir werden die notwendigen Strukturen aufbauen. Bei Sprachkursen, Kinderbetreuung o.ä. sind wir aber später auf die Hilfe von Ehrenamtlichen angewiesen. Wenn sich da kompetente Bürgerinnen und Bürger melden, freut uns das.</p>
<p><strong>Wie viele Flüchtlinge könnte die Unterkunft aufnehmen?</strong><br />
Dr. Alexander Götz: „Das Land plant bis zu 1000. Endgültig entscheiden das aber die Johanniter nach Sichtung der Gegebenheiten. Die sagen, wie viel machbar ist. Grundsätzlich sollen die Belastungen erträglich bleiben.“</p>
<p><strong>Wie ist die Lage?</strong><br />
Dr. Alexander Götz: „Täglich kommen 500 bis 700 Flüchtlinge im Land an. Sie brauchen eine erste Aufnahme, Essen, Trinken, ein Dach über dem Kopf. Seit Ende August sind 9600 Plätze in 22 Notunterkünften entstanden. Weitere, so wie jetzt in Sarstedt, werden hinzukommen.“</p>
<p><strong>Kommen noch mehr nach Sarstedt?</strong><br />
Helfried Bass: „Es ist wie es ist. Das kann im Kreis jederzeit wieder passieren, dass ein Zug kommt. Da ist keine Gemeinde vor gefeit. Aber als Landkreis wollen wir jetzt, da die Notunterkunft des Landes kommt, nicht noch weitere Flüchtlinge in Sarstedt unterbringen.“</p>
<p><strong>Wie ist die Zusammenarbeit von Land und Stadt?</strong><br />
Dr. Alexander Götz: „In Sarstedt und dem Kreis gibt es eine sehr konstruktive und kooperative Stimmung. Bürgermeisterin Heike Brennecke hat durchaus auf mögliche Probleme hingewiesen, aber nicht schwarzgemalt.“<br />
Heike Brennecke: „Ich habe Vertrauen in die Strukturen im Land, sie funktionieren. Wir bewältigen das. Das Thema hat auch bei uns im Rathaus höchste Priorität. Es kann jeden Bereich betreffen. Ich hoffe auf die konstruktive Zusammenarbeit aller.“<br />
Helfried Basse: „Wir brauchen das Engagement vieler. Und Verständnis. In Notsituationen kann auch mal bei uns was liegen bleiben, das nicht so Vorrang hat. Aber wir meistern das gemeinsam und gemeindeübergreifend.“</p>
<p><strong>Seit wann wissen Sie davon?</strong><br />
Heike Brennecke: „Dienstag wähnten wir uns noch in ruhigem Fahrwasser mit bis dato 77 dezentral untergebrachten Flüchtlingen, die von zwei hauptamtlichen Mitarbeitern der Stadt betreut werden. Dann kam Dienstagnachmittag die Nachricht.“</p>
<p><strong>Was erwarten Sie?</strong><br />
Bürgermeisterin Heike Brennecke: „Sarstedt steht vor einer riesigen Herausforderung, aber jeder wird seinen Beitrag leisten können aber auch müssen.“</p>
<p><strong>Gibt es Bedenken hinsichtlich der Sicherheit?</strong><br />
EPHK Rainer Kahr, Leiter der Sarstedter Polizei: „Ich sehe das gelassen. Zurzeit sind wir für 62.000 Menschen in unserem Kommissariat zuständig, dann sind es halt 63.000. Für Gespräche wird die Polizei regelmäßig vor Ort sein. Und wir werden solidarisch unterstützt von den anderen Dienststellen. Ansonsten haben wir Vorsorge getroffen, damit nichts passiert.“</p>
<p><strong>Wie läuft es?</strong><br />
Dr. Alexander Götz: „Es ist toll, wenn man wo anruft und die Feuerwehr, das THW usw. sagen „Wir machen das“. Wir sind diesen Hilfsorganisationen mit ihren vielen Ehrenamtlichen zu Dank verpflichtet. Sie verdienen Anerkennung und Respekt.“<br />
Thorsten Renken, Dienststellenleiter des Johanniter-Ortsverbandes Hildesheim: „Marc Küchemann, der den Einsatz leiten wird, hat bereits Erfahrung, gesammelt allein in den letzten vier Wochen. Die Johanniter betreiben in Niedersachsen acht Notunterkünfte. Das ist immer eine logistische Meisterleistung. Aber wir sind gut gerüstet, haben große Mengen Decken, Betten etc. bevorratet.“</p>
<p><strong>Wie schnell kann die Unterkunft vorbereitet werden?</strong><br />
Thorsten Renken: „Ab Startschuss brauchen wir fünf bis sechs Tage. Die Hallen müssen geräumt, (Stell-)Wände eingezogen, Plätze geschaffen und Betten aufgestellt werden. Eine Sanitätsstation muss eingerichtet und ein Einsatzplan für die Helfer erstellt werden.“</p>
<p><strong>Wie viele Mitarbeiter braucht es, um die Unterkunft zu bewirtschaften?</strong><br />
Thorsten Renken: „10 bis 15 Hauptamtliche sind für den Betrieb nötig. Dazu kommen Ehrenamtliche und zum Beispiel die Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes. Mit dem arbeiten wir schon länger zusammen und das klappt gut. Die Johanniter arbeiten außerdem landesweit mit Caterern zusammen. Zuerst wird die Essensausgabe durch Johanniter und Ehrenamtliche gemacht, später stellen wir dafür Leute ein.“</p>
<p><strong>Werden Helfer benötigt?</strong><br />
Thorsten Renken: „Wir freuen uns über jede helfende Hand. Aber auch das müssen wir erstmal koordinieren. Deshalb bitten wir um Geduld. Das wird sich einspielen.“</p>
<p><strong>Und wie sieht es mit Sachspenden aus?</strong><br />
Thorsten Renken: „Momentan bitten wir, von diesen erstmal abzusehen. Wir müssen erst abklären, was wirklich gebraucht wird. Es ist einfach noch zu früh, erst muss es geordnet losgehen. Die Johanniter werden aber immer ganz aktuell informieren, was wann gebracht wird.<br />
Heike Brennecke: Auf der Internetseite der Stadt werden wir informieren. Und unter sarstedt-hilft@sarstedt.de oder T. 05066-805-0 sind wir für Hilfsangebote sehr dankbar. Dann können wir das organisieren.</p>
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