Am Samstag, dem 30. Mai, stand in Gronau der Dreikampf als zweiter Teil des Kreis-Schüler-Cups an. Von den dreizehn Leichtathletinnen und Leichtathleten der FSV gingen elf im Dreikampf an den Start und erreichten dabei nicht weniger als neun Podiumsplatzierungen. Dabei verbesserten sie teilweise nicht nur die starken Leistungen aus den vergangenen Wochen, sondern konnten sogar drei Vereinsrekorde verbessern und weitere FSV-Bestmarken ins Wanken bringen. Beim zusätzlich ausgetragenen 800-Meter-Lauf erkämpften sich die elf Teilnehmenden der FSV gleich sieben erste, zwei zweite und einen dritten Platz.
In der M12 trat der frischgebackene Bezirksmeister Justus König an und wurde seiner Favoritenrolle voll gerecht. Mit einer Punktzahl von 1.128 Punkten siegte er mit fast 300 Punkten Vorsprung. Diesmal stach dabei der Weitsprung heraus, indem er mit 4,49 m eine tolle neue Bestleistung erzielte. Darüber hinaus gewann er auch den 800-Meter-Lauf in 2:51,21 Min.
In der W13 war seine Schwester Johanna König als Dritte ebenfalls auf dem Podium vertreten. Sie überzeugte dabei vor allem im 75-Meter-Lauf mit einer Zeit von 11,23 Sek. und erreichte eine Punktzahl von 1.179 Punkten. Auch den 800-Meter-Lauf gewann Johanna in 3:06,06 Min.
Bei den 12-jährigen Mädchen schafften es gleich zwei FSV-Athletinnen auf das Treppchen, ganz oben landete Carlotta Hellwinkel mit 1.182 Punkten. Den Grundstein dafür legte sie mit einer neuen Bestleistung in 11,07 Sek. über 75 m. Den dritten Platz belegte Marisa Treichel mit 1.142 Punkten. Ihr gelang mit 32,50 m nicht nur der zweitweiteste Wurf der gesamten Konkurrenz, sondern sogar eine Verbesserung des alten FSV-Rekordes von 2020 (Lilli Krüger, 30,00 m). In 3:10,82 min war Carlotta Hellwinkel schließlich auch über 800 m nicht zu schlagen.
Stark gefordert wurde Sverre Lauenstein im Dreikampf der M11 durch einen sehr sprintstarken Athleten vom SC Hemmingen-Westerfeld, gegen den er im Vorjahr noch unterlegen war. Mit einer stark verbesserten Leistung von 7,78 Sek. hielt er den Rückstand nach dem 50-Meter-Lauf in engen Grenzen und konnte in seinen gewohnt starken Disziplinen, dem Weitsprung (4,34 m) und dem Schlagball (41,00 m), das Ruder herumreißen. Mit einem knappen Vorsprung von 1.135 Punkten gewann Sverre den Dreikampf, verfehlte jedoch den Vereinsrekord (1145 Zähler, Sebastian Mehlich, 2003) um Haaresbreite.
Gleich drei Sportler starteten in der M10. Jakob Fazius erreichte hier mit 908 Punkten das Podium als Dritter in persönlicher Bestleistung. Durch im Vergleich etwas weniger schnelle Sprintleistungen erzielten Johann Würfel und Noah Ludwig die Platzierungen 5 und 6 mit fast identischen Punktzahlen von 829 und 826 Punkten. Mit 3:07,04 Min. gewann dafür Johann den 800-Meter-Lauf. Hier belegten Jakob Fazius und Noah Ludwig die Plätze 3 und 5.
Genau 1.200 Punkte – und gerade einmal 16 Pünktchen unter dem bestehenden FSV-Vereinsrekord – standen am Ende beim Sieg von Marlene Kitt in der Ergebnisliste der W10. Den Grundstein dafür legte sie mit einem fantastischen neuen Vereinsrekord von 7,69 Sek. über 50 m sowie mit sehr starken 4,08 m im Weitsprung, nur zwei Zentimeter hinter ihrer vor drei Wochen selbst aufgestellten neuen FSV-Bestmarke. Luisa Gatzmaga wurde in derselben Disziplin Fünfte mit 937 Punkten. Besonders erfreulich war der Gewinn beim 800-Meter-Lauf. Sie zeigte einen sehr couragierten Lauf und benötigte für die zwei Runden 3:07,41 Min. Barka Balogh verbesserte in diesem Rennen ihre persönliche Bestzeit deutlich und wurde Zweite in 3:15,94 Min.
In der W8 gab Abigail Mesfun ein eindrucksvolles Wettkampfdebüt: Zunächst erreichte sie mit 790 Punkten, mit nur 6 Punkten Rückstand auf Rang 1, einen ausgezeichneten zweiten Rang. Im Anschluss lief sie prompt eine neue FSV-Vereinsbestzeit über 800 m für Achtjährige und erreichte den ersten Platz mit 3:12,13 Min.
Ihr Zwillingsbruder Aron schlug sich ebenfalls sehr beachtlich in der M8. Er belegte beim 800-Meter-Lauf den zweiten Platz in 3:22,63 Min.